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Rezensionen / Zeitungsartikel


Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM):

Band 1: 'Die Geheimnisvollen 4' wurde von der AJuM als "sehr empfehlenswert!" empfohlen.

Band 2: "...Brenkmann zieht seine Leser so in seine Szenen hinein, dass diese das Buch kaum aus der Hand legen möchten."

Auszug aus der AJuM Datenbank zum Band 1:
"Erfreulich, dass hier Kinder mit besonderen Fähigkeiten als Schüler einer Sonderschule dargestellt werden ..., die zudem in einem Heim leben ... und sich dort irgendwie selbst finden müssen. ... Das gibt auch anderen Kindern Mut, dass sie vielleicht, bestimmt sogar nicht diese, dafür aber andere Fähigkeiten mitbringen, sich nicht unterkriegen zu lassen."



Kinderkanal Buchtipps

KI.KA-Testleser sind begeistert von den Geheimnisvollen 4. (01/2006)



Rezension: A. Schabbeck, Lehrerin a.d. GHS Hassmersheim

(02/04) Ein vielschichtiger Abenteuerroman, in dem 4 junge Individualisten aufeinandertreffen. Von kriminalistischer Neugierde gepackt geraten die vier Spürnasen in einen geheimnisvollen und riskanten Fall. Eine Spionage-Organisation macht ihnen im Londoner-Tower echte Schwierigkeiten. Mit Raffinesse gelingt es den Freunden die rätselhafte Geschichte aufzudecken, ohne ihren Auftrag zu vernachlässigen, den Sohn des millionenschweren Sir Inkas zu finden. Lukas, Patty, Michael und Martin ergänzen sich in ihren speziellen Fähigkeiten prima. Alle sind aus unterschiedlichen Gründen in einer Wohngemeinschaft untergebracht, betreut von der coolen Erzieherin Susan. Peter Brenkmann, der bereits einige Jahre in einer Schule für Erziehungshilfe arbeitet, gelingt es geschickt, ein sozial tabuisiertes Milieu, ebenso wie altersgemäße Konflikte zu beleuchten, ohne aus einem spannenden Abenteuerroman eine problembeladene Angelegenheit zu machen.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!



Zeitungsartikel: Brettener Nachrichten / 05.11.2004

In der Brettener Klinik entstand eine packende Story
Peter Brenkmann aus Gondelsheim gab sein Debüt als Schriftsteller / Fortsetzung spielt an Peter und Paul

Von unserem Mitarbeiter Arnd Waidelich
Gondelsheim/Bretten. Peter Brenkmann ist ein Multitalent. Er ist Schulsekretär im Hohberghaus Bretten, arbeitet in einem Karlsruher Sicherheitszentrum mit und betreibt eine kleine Firma für Druckdesign. Seit einem Jahr ist etwas Neues hinzugekommen: Mit seinem im September erschienenen ersten Buch ist er in die Gilde der Schriftsteller aufgenommen.
"Die Geheimnisvollen Vier und das Siegel der Rüsselwesen" ist der Titel seines ersten Werkes. Ein Buch, genauso mystisch wie der Titel es anklingen lässt. Martin kann durch Wände sehen, Michael hat unkontrollierte Vorahnungen, Patty hat ein fotografisches Gedächtnis und vergisst nichts und Lukas schließlich hat ein unglaublich gutes Gehör.
Zusammen sind sie "die Geheimnisvollen Vier", ein Geheimbund, den die Vier an ihrer Schule gegründet haben. Eine Riesenaufgabe wartet auf das Quartet: Der kleine Adoptivsohn eines Millionärs wurde gekidnappt und die Rasselbande soll ihm mit ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten dabei helfen.
Der Clou: Zur Geschichte gehören acht versiegelte Geheimakten. "Das war die wichtigste Idee", meint Brenkmann heute noch rückblickend. Nach jeweils 20 bis 30 Seiten müssen die kleinen Leser nämlich ein Geheimdokument im Schlussteil des Buches auftrennen, mit dem man erst den Schlüssel für den weiteren Fortgang der Geschichte erhält.
Solche Ideen sind für jemanden, der keine Kinder hat, nicht selbstverständlich. Brenkmann schöpft sie aus den zahlreichen Begegnungen die er in der Verwandtschaft hat. "Ich habe eine Schwester, die acht Jahre jünger ist. Dann habe ich noch drei Neffen, denen ich das Buch gewindmet habe." Und nicht zuletzt hat er als Zivildienstleistender und jetziger Sekretär im Hohberghaus reichlich Erfahrungen mit den lieben Kleinen gesammelt.
Dennoch wäre der Gondelsheimer wohl nicht zum Schreiben gekommen, hätte ihn nicht ein Schicksalsschlag dazu praktisch verurteilt: Fünf Monate war er krankgeschrieben wegen eines Kreuzbandrisses. Einige Wochen davon verbrachte er in der Brettener Rechbergklinik. Die Langeweile trieb ihm dort den Stift in die Hand. Es entstand ein erstes Manuskript zu dem Titel.
Aus Manuskripten werden nur in den allerseltensten Fällen Bücher. So war es auch bei Peter Brenkmann ein mehr als gewundener Weg, der das Manuskript zum Buch hat werden lassen, obwohl es ihn heute immer noch wundert, "wie schnell das ging". Die im Brettener Krankenhaus arbeitende Tante war die erste, die davon total begeistert war. "Die hätte mir ehrlich gesagt, wenn es nichts gewesen wäre." Ihr Mann sei zwar nicht so begeistert gewesen, habe aber eine Lektorin gekannt.
Wie es der Zufall will, suchte deren Verlag seit geraumer Zeit erfolglos junge Schriftsteller. Die Lücke konnte er füllen. Obwohl der Verlag bis dahin noch kein Jugendbuch verlegt hatte, nahm er sein Manuskript ins Programm auf.
Die Erfolgsstory setzte sich bisher ungebremst fort: Testleser des Kinderkanals haben "Die Geheimnisvollen Vier" als "sehr gut" bewertetl. Bei Amazon und sonstigen Internet-Buchversendern ist er im Programm. Von den 2000 als Hardcover gedruckten Exemplaren ist schon ein Gutteil verkauft. Peter Brenkmann arbeitet schon an der Fortsetzung der Rüsselwesen.
Der Titel steht schon fest. "Das Siegel des Schlangenklosters" wird das Werk heißen. Eng mit Bretten und seinem Peter-und-Paul-Fest verbunden übrigens: Der Brettener Oberbürgermeister soll auch darin vorkommen. Brenkmann hofft, dass Paul Metzger gegen seine namentliche Nennung keine Einwände hat, weiß aber schon Rat für diesen unwahrscheinlichen Fall: "Wenn er was dagegen hat, dann heißt mein OB eben einfach Fleischer."



Zeitungsartikel: Brettener Woche / 29.12.03 (S.1)

Jugendbuch von Peter Brenkmann aus Gondelsheim
"Geheimnisvolle 4" ziehen Leseratten in ihren Bann

Gondelsheim. (gm) Peter Brenkmann war sozusagen "ruhiggestellt." Ein Kreuzbandriss am Knie zwang den Gondelsheimer, der im Brettener Hohberghaus arbeitet, zu einer Arbeitspause: "Da habe ich gedacht, das könnte ich sinnvoll nutzen." Und Brenkmann nutzte sie: "Die Geheimnisvollen 4 und das Siegel der Rüsselwesen" heißt sein erstes Jugendbuch, das mittlerweile Furore macht, vom BiMax-Verlag (ISBN 3-932540-35-2) für den Jugendliteraturpreis 2004 angemeldet wurde und selbst von der kritischen Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW als "sehr empfehlenswert" eingestuft wird.
Doch vor allen Dingen gefällt das Buch jenen, die es lesen sollen. "Klasse - das ist echt spannend", urteilt Ulf, der den Abenteuerroman regelrecht verschlungen hat. Er liegt damit auf einer Linie mit denen, die als erste die Geheimnisvollen 4 - nämlich den 13 Jährigen Martin (Codename Adler), die zehnjährige Patty (Codename Bibo), den zwölfjährigen Michael (Codename Buttertörtchen) und den zwölfjährigen Lukas (Codename Prinz Charles) - kennenlernen durften. Peter Brenkmann hatte das Manuskript erst einmal seinen buchgleichnamigen Neffen zu lesen gegeben. Die waren begeistert - bis auf einen: "Der fand es nicht so toll, dass der Michael im Buch ein bisschen mockelig ist."
Brenkmann hat viel von seiner Erfahrung mit Kindern in das Buch einbringen können - aber genauso wichtig waren ihm die Vermischung von Realität und Fantasy. Entstanden ist eine Mischung aus kribbelnder Spannung und Spaß - ein besonderes Highlight bilden die acht verschlossenen Geheimakten am Schluss des Buches, die der Leser dann öffnen darf, wenn er im Text darauf hingewiesen wird. Und weil die Geheimnisvollen 4 - sie leben übrigens im Heim, sind Schüler einer Sonderschule und mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet - bereits so erfolgreich sind, denkt Peter Brenkmann über eine Fortsetzung nach: "Die soll im Rahmen des Brettener Peter-und-Paul-Festes spielen - aber mehr verrate ich noch nicht."



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